Anmeldefristen für das Master-Fernstudium an der TU Kaiserslautern
Per Fernstudium zum Master-Titel – Das ist ab sofort bei gleich zehn berufsbegleitenden Fernstudiengängen der TU Kaiserslautern möglich: “Erwachsenenbildung”, “Schulmanagement” , “Personalentwicklung”, “Ökonomie und Management”, “Management von Kultur- und Non-Profit-Organisationen”, “Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen”, “Medizinische Physik”, “Wirtschaftsrecht”, “Baulicher Brandschutz” und “Software Engineering” schließen mit dem akademischen Master-Grad ab.
Wer sich für einen der angebotenen Master-Fernstudiengänge interessiert, sollte umgehend Informationsmaterial und Einschreibeunterlagen anfordern, denn Anmeldeschluss für das Wintersemester 2011/2012 (Studienbeginn Oktober) bei diesen Studiengängen ist bereits der 15. Juli.
Weitere Studienangebote des Distance and Independent Studies Centers (DISC) der Kaiserslauterer Hochschule sind “Systemic Management”, “Medizinische Physik und Technik”, “Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit” und “Nanobiotechnologie”. Für diese Studiengänge gilt eine verlängerte Einschreibefrist bis zum 31. August. Bewerbungen um einen Fernstudienplatz können auch online vorgenommen werden.
Information, Beratung und Anmeldung:
TU Kaiserslautern
DISC
Postfach 30 49, D-67653 Kaiserslautern
Tel.: 0631/205-4925, Fax: 0631/205-4940
E-Mail: [email protected]
Internet: www.zfuw.de
Im Jahr 2009 wurden in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 224,0 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgegeben. Während 2009 die Wirtschaftsleistung krisenbedingt gegenüber dem Vorjahr nominal um 3,4% zurückgegangen war, wurden – begünstigt durch das Zukunftsinvestitionsgesetz und andere Sonderprogramme – die Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft um 4,6% erhöht. Sie entsprachen 9,3% des Bruttoinlandsprodukts. Im Jahr 2008 hatte der Anteil noch bei 8,6% gelegen (214,2 Milliarden Euro).
Im neuen CHE-Hochschulranking, das am 3. Mai 2011 im neuen ZEIT Studienführer 2011/12 erscheint, wird in den aktuell untersuchten Fächern erstmals auch die internationale Ausrichtung der Studiengänge in den Vergleich einbezogen. Hier liegen die Fachhochschulen im Fach BWL vorne: 50 Prozent erreichen bei der internationalen Ausrichtung die Spitzengruppe, bei den Universitäten sind es 35 Prozent. In Fächern wie Soziologie oder Politikwissenschaft ist die internationale Ausrichtung nur schwach ausgeprägt. Im Fach Medienwissenschaft gelangt keine Universität bei diesem Indikator in die Spitzengruppe.
In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut der aktuellen Sozialstudie des deutschen Studentenwerks nehmen von 100 Akademikerkindern 83 ein Hochschulstudium auf. Dagegen studieren von 100 Kindern nicht-akademischer Herkunft lediglich 23, obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erreichen. Die hohe finanzielle Belastung ist dabei nur einer von vielen Gründen, die Abiturienten, deren Eltern nicht studiert haben, häufig von einem Studium abhalten. Wer selbst aus einer nicht-akademischen Familie stammt und trotzdem studiert hat, weiß, dass die eigentliche Benachteiligung in einem großen Informationsdefizit besteht.
Die Internetseite ArbeiterKind.de zielt darauf ab, dieses Informationsdefizit zu beheben und Schüler aus nicht-akademischen Herkunftsfamilien zur Aufnahme eines Hochschulstudiums zu ermutigen. Auf ArbeiterKind.de können sich die Schüler über die Vorteile eines Studiums und die Berufsperspektiven für Akademiker informieren. Außerdem werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich ein Studium finanzieren lässt. Neben dem BAföG werden auch Studierende nicht akademischer Herkunft vorgestellt, die sich erfolgreich um Stipendien bei staatlichen und privaten Stiftungen beworben haben. Um die Schüler auch nach Ihrer Entscheidung für ein Studium als Studierende zu unterstützen, bietet die soziale Initiative ArbeiterKind.de darüber hinaus hilfreiche Informationen darüber, wie man wissenschaftlich arbeitet, im Ausland studieren kann, sich um Praktika bewirbt und schließlich erfolgreich das Examen meistert.
Der Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Technischen Universität Kaiserslautern bietet in Zusammenarbeit mit dem Distance and Independent Studies Center (DISC) wieder einen Früheinstieg in die Präsenzstudiengänge “Maschinenbau und Verfahrenstechnik per Online-Fernstudium an. Seit 2003 haben bereits mehr als 200 Studierende am FIM-Teilzeitstudium teilgenommen.